Postkoloniales Erbe der Stadt Köln

Kurz und einfach

Lange wurde in Deutschland nicht über die Zeit der Kolonien gesprochen.
Das hat sich geändert. Auch Köln war beim Kolonialismus beteiligt.
In der Stadt Köln gibt es Orte, die an den deutschen Kolonialismus erinnern. Zum Beispiel Denkmäler und Straßennamen.
Es ist wichtig, über den Umgang mit dem Kolonialismus zu sprechen.
Die Stadt Köln möchte sich deshalb mit dem Thema beschäftigen.

Wie kann das am besten gelingen?
Die Verwaltung fragt dazu die Kölner*innen hier auf dem Beteiligungsportal.

Machen Sie mit!
Worüber möchten Sie mehr wissen?
Was ist Ihnen bei diesem Thema wichtig?
Worüber soll die Stadt eine Veranstaltung machen?

 

Hintergrund

Die Auseinandersetzung mit der Kolonialzeit ist in Deutschland wenig präsent. Dies gilt auch für Köln. Die Rolle Kölns in der Kolonialzeit ist bisher nur unvollständig beleuchtet. Auch in unserer Stadt finden sich koloniale Spuren, die im öffentlichen Stadtbild zum Beispiel durch Straßennamen und Denkmäler sichtbar sind. Zudem wirken eine Vielzahl von Stereotypen und Bildern, die in der Kolonialzeit entstanden sind, in der Gesellschaft bis heute nach.

Die Stadt Köln hat sich zum Ziel gesetzt, das eigene koloniale Erbe umfassend und konsequent in den kommenden Jahren aufzuarbeiten. Mit diesem Entschluss geht Köln einen weiteren Schritt hin zu einer vielfältigen Stadtgesellschaft ohne Diskriminierung und Ausgrenzung.

Neben der Frage nach dem Umgang mit den sichtbaren Spuren des kolonialen Erbes, stehen die gesellschaftlichen Spuren der Kolonialzeit im Fokus. Darunter unter anderem die die Frage der Bedeutung der Kolonialgeschichte als Kern gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung.

Folgende Themen stehen hierbei im Mittelpunkt:

  • Welche Bedeutung hat die Kolonialgeschichte als Kern von ungleichen Verhältnissen, von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, von Rassismus und Diskriminierung?
  • Welchen Beitrag kann die Aufarbeitung für ein positives gesellschaftliches Zusammenleben leisten?

Mit der Beschäftigung und Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit sowie des kolonialen Erbes Kölns öffnet die Verwaltung ein neues Kapitel der Erinnerungskultur. Ziel dieses Projektes ist es, eine Diskussion zum Umgang mit dem Thema Postkolonialismus und des koloniales Erbes der Stadt Köln zu ermöglichen.

Auch die Bevölkerung soll an diesem Prozess partizipativ einbezogen werden.

Zudem können Sie am 8. Oktober ab 16 Uhr die Auftaktveranstaltung zu diesem Projekt via Livestream hier auf dem Beteiligungsportal verfolgen:
Hier geht's zum Livestream

Wie geht es weiter?

Ihre eingegangenen Beiträge werden ab Ende Oktober von uns ausgewertet und in den weiteren Prozess des Projekts mit einbezogen. Ihre Impulse sollen im weiteren Verlauf in die Entwicklung von Maßnahmen einfließen und berücksichtig werden. Darüber hinaus solle Veranstaltungen realisiert werden, die sich mit dem Thema beschäftigten und weitere Diskussionen ermöglichen. Die Termine werden rechtzeitig hier auf dem Beteiligungsportal und über die weiteren städtischen Verbreitungswege bekannt gegeben.

Ansprechperson: 

Herr Fabian Stangier
Amt für Integration und Vielfalt

 Schreiben Sie uns gerne!

 

Status: 
Beteiligung möglich
Art der Beteiligung: 
Anhörung / Beratung