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Genossenschafts-Gärten

Die hiesige Genossenschaft ist sehr präsent in Deutz, allerdings werden die Innenhöfe und auch die Vorgärten nicht genutzt. Zu schade! Keine Bienenwiesen, kein Gärtern ist möglich obwohl der Platz da wäre.

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Deutz Autofrei

Drei Vorschläge:

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Keine autofreie Deutzer Freiheit!

Hat eigentlich schon mal jemand daran gedacht, dass der Verkehr auf alle Nebenstraßen umgelegt wird? Oder dass es nicht ausreichend Parkplätze in Deutz für Anwohner gibt? Gerade am späteren Abend bietet die Deutzer Freiheit die einzige Möglichkeit, das KFZ abzustellen. Zudem wird sich das „Nachtleben“ des Rheinufers auf die Deutzer Freiheit ausweiten. Eine günstigere Möglichkeit, um an Alkohol ranzukommen, als den Supermarkt-Einkauf, gibt es wohl nicht. Die Ruhe, die die Anwohner der Deutzer Freiheit herbeisehnen, wird sicherlich nicht herbeigeführt, wenn man statt parkender Autos eine neue Ausgehmeile erschafft. Zudem sollte der Radverkehr durch feste Radwege dort abgegrenzt werden bzw. die Radfahrer gebeten werden, abzusteigen. Denn schon jetzt wird man teilweise von Fahrradfahrern als Fußgänger über den Haufen gefahren und dann auch noch beschimpft, weil man nicht schnell genug zur Seite springt. Eine Verkehrschaos-Eindämmungs-Möglichkeit wäre bspw., den Verkehr in Deutz I & II nur für Anwohner (und natürlich Lieferdienste, Taxen, etc.) zuzulassen. Gerade wenn der Betrieb der Lanxess wieder läuft, ist es eine Katastrophe in Deutz - mit oder ohne Auto!

Kommentare

Da die Deutzer Freiheit eine wichtige Verbindungsstraße für Berufs-(Fahrrad)Pendler zwischen den östlicheren Stadtteilen und der Innenstadt ist, sollte eine andere Lösung als Absteigen her. Feste Fahrstreifen für Radwege wie man es in den Niederlanden sieht könnte ich mir vorstellen.

Wenn die Autos wegfallen, wird es genug Platz für Fußgänger und Radfahrer geben, sodass der Konflikt sich von selbst entschärft.

Es gibt einfach verschiedene Ansprüche an den öffentlichen Raum. Die Leute, die ein Auto besitzen, sind in innerstädtischen Bezirken klar in der Minderheit. Ein Parkplatz benötigt 12qm Platz, auf dem dann den ganzen Tag ein einziges Auto rumsteht. Das ist viel zu ineffizient und es ist nicht Aufgabe der Stadt, Parkraum für private Autos herzustellen. Eigentlich sind die Parkplätze am Straßenrand für Anlieferverkehr oder Besucher:innen des Quartiers gedacht. Man könnte aus größeren Parkreihen Spielplätze, Grünflächen, Radwege und mehr machen. Die Gastronomie wäre über Außenflächen sicher auch glücklich. Das Ergebnis ist ein viel lebenswerteres Straßenbild. Eine Stadt, die zum aktiv sein einlädt und in der man sich gerne aufhält. Besonders in Deutz und der Innenstadt, wo man zu Fuß zum Hbf oder Messe/Deutz gehen kann, sollte ein großer Anteil an öffentlichen Stellplätzen wegfallen. Dies würde zu einer demokratischeren Aufteilung des Straßenraumes führen, denn jetzt beanspruchen wenige Leute mit Kraftfahrzeugen den größten Teil des öffentlichen Raumes für sich selbst.